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Sanitär-Rechner

 

Im Bereich der Sanitärreinigung spielt der Sinner`sche Kreis  eine größere Rolle als in anderen Bereichen der Unterhaltsreinigung. Durch eine Verlängerung der Wirkzeit lassen sich der Einsatz von Chemie und Mechanik erheblich verringern. In der Regel wird Sanitärreiniger sowohl in den roten als auch in den gelben Eimer getan. Zusätzlich oder als Alternative wird Sanitärreiniger nach Lehrbuch auf das Tuch aufgetragen. Die Wirkzeit ist bei dieser Methode( beim Sani-Rechner „Tauchen – Wischen – Tuchauftragen“) relativ gering, dagegen der Materialverbrauch relativ hoch. Wenn Sanitärreiniger bei Waschbecken und Duschen direkt durch Verschäumen oder Aufspritzen auf die Oberfläche aufgetragen wird, kann dieser auch an schwer zugänglichen Stellen gelangen und die Wirkzeit bequem erhöht werden. In der Praxis bietet sich an, nach dem Auftragen zunächst die Abfallbehälter zu leeren und die Spiegel zu reinigen. Nach dieser Wirkzeit wird die Oberfläche mit Wasser nachgespült und anschließend mit dem Tuch gereinigt. Dadurch kann die Wirkung bzw. „Schärfe“ des Produktes erheblich verringert werden, was sowohl die Umwelt, den Geldbeutel als auch die Oberflächen schont und zusätzlich bessere Ergebnisse liefert. Bei dieser Methode ist unbedingt darauf zu achten, dass das Produkt nicht versprüht wird, damit sich kein Sprühnebel bzw. Aerosole bilden.

Die Chemiehersteller bieten inzwischen die unterschiedlichsten Produkte wie zu verdünnende Hochkonzentrate, Kartuschen, Zweikammersysteme oder Gebrauchslösungen an. Ähnlich verhält es sich bei den Toiletten. Die Regel: „einspritzen - mit der Bürste verteilen - wirken lassen – nachbürsten - spülen“ ist allgemein bekannt. Bei Objektbesichtigungen zeigt sich,  dass diese Methode sehr selten angewendet wird. Dagegen kommen hochwirksame Grundreiniger in der Unterhaltsreinigung zum Einsatz. Tests haben ergeben, dass auch bei stark kalkhaltigem Wasser mit „reduzierter“ Chemie und längerer Wirkzeit die gleichen bzw. sogar besseren Ergebnisse erzielt werden. Das nächste Problem liegt beim roten Eimer. Wenn in den roten Eimer ebenfalls Sanitärreiniger kommt, führt dies nicht selten zu Beschädigungen an den Toilettensitzen. Die stumpfen Oberflächen hat sicher jeder schon mal gesehen. Hier wäre ein Desinfektionsreiniger oft die bessere Wahl.  

Bei modernen Reinigungsverfahren (Wechseltuchmethode mit vorpräparierten Tüchern) ist der Sanitärreiniger oft die einzige Chemie, welche auf dem Systemwagen mitgeführt wird. Durch die Erhöhung von Wirkzeit und damit verbunden der Reduzierung der „Schärfe“ der Chemie kann die Gefährdung der Mitarbeiter sowie der Materialien verringert werden. Zu beachten sind bei dieser Betrachtung auch die eingesetzten Handschuhe. Diese müssen nach dem GS Code ausgewählt werden. Da durch das direkte Auftragen der Chemie das Eintauchen der Hände in die Lösung entfällt, kann sich die Durchdringung verringern. Im Moment gibt es nach meinen Erkenntnissen keine Aussage von der Berufsgenossenschaft zu diesen veränderten Bedingungen. Hier muss demnach eine Einzelfallentscheidung in Zusammenarbeit mit der BG zur Reduzierung der Anforderungen an den Handschuh getroffen werden. Zusätzlich ist auch die Frage der Verträglichkeit mit Desinfektionsmittel, soweit diese zum Einsatz kommen, zu klären. Hierfür ist die Verträglichkeit mit dem Hersteller abzuklären. Der Hersteller braucht die Information zu den einzusetzenden Desinfektionsmitteln. In der Regel liegen bereits Untersuchungen zur Verträglichkeit mit den gängigen Desinfektionsmitteln vor.

Nicht selten werden im Sanitärbereich säureempfindliche Oberflächen verbaut. Deshalb ist bei der Auswahl des Sanitärreinigers dieser Aspekt unbedingt zu berücksichtigen.

Doch welcher Sanitärreiniger erfüllt nun alle Anforderungen und ist dazu noch der Wirtschaftlichste? Als Hilfestellung können Sie den Sanitärrechner mit der Bedienungsanleitung herunterladen.

 


Bedienungsanleitung

 

Sanitär-Rechner